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Forum - Übergewicht und Fettleibigkeit (Morbide) Adipositas
Wenn man fettleibig oder übergewichtig ist, hat man ein erhöhtes
Risiko verschiedenartige Gesundheitsprobleme zu entwickeln. Ein
realistisches Ziel ist 5-10% seiner Körpergewichts über 3 Monate zu
verlieren. Das sind mitunter ca. 5-10 kg. Dieser moderate
Gewichtsverlust reduziert das Risiko für Ihre Gesundheit um ein
vielfaches.
Siehe auch
Netzwerk
Übergewicht
Sind Sie fettleibig oder übergewichtig?
Der Bodymaßindex ist eine gute Abschätzung, wie viel der
Körpermasse eines Körpers aus Fett besteht. Er setzt Ihr Gewicht und
Ihre Körpergröße ins Verhältnis. Sie können Ihren Bodymaßindex
selbst bestimmen, indem Sie Ihr Gewicht in Kilogramm durch das
Quadrat Ihrer Körpergröße teilen. Wenn Sie z. B. 70 kg wiegen und
1,75 Meter groß sind, dann ist die Formel für Ihren Bodymaßindex 70
: durch 1,75 Meter. Das Ergebnis ist 22,9. Sie können natürlich auch
Ihren Bodymaßindex bei Ihrem Hausarzt bestimmen lassen.
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BMI
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klassifiziert als
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Gesundheitsrisiko
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weniger als 18,5 |
Untergewicht
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geringes Gesundheitsrisiko |
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18,5 - 24,9 |
Idealgewicht
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normal |
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25 - 29,9 |
Übergewicht
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moderates Gesundheitsrisiko |
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30 - 39,9 |
Fettleibigkeit
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hohes Gesundheitsrisiko |
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40 und darüber |
sehr fettleibig |
sehr hohes Gesundheitsrisiko |
Taillenumfang
Das Gesundheitsrisiko steigt, wenn das überschüssige Fett
hauptsächlich rund um die Taille (Apfelform) als wenn es
hauptsächlich um die Hüften und Oberschenkel (Birnenform) verteilt
ist.
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Taillenumfang Männer
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Taillenumfang Frauen
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Gesundheitsrisiko
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94 cm |
80 cm |
moderates Gesundheitsrisiko |
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102 cm |
88 cm |
hohes Gesundheitsrisiko |
Zusammenfassend:
Je schwerer man ist, je länger man das Übergewicht mit sich
herumträgt und je mehr von diesem überschüssigen Fettgewebe um die
Taille verteilt ist, desto größer ist das Gesundheitsrisiko.
Wie verbreitet ist Fettleibigkeit und Übergewicht?
Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen z. B. in England sind
schwerer als allgemein empfohlen. 2 von 5 Erwachsenen sind
übergewichtig, weitere 1 von 5 Erwachsenen sind fettleibig. Die
Anzahl von fettleibigen Menschen ist steigend, insbesondere unter
jungen Erwachsenen. Seit 1980 hat sich z. B. die Anzahl von
fettleibigen Erwachsenen in England verdreifacht.
Was ist der Vorteil des Gewichtsverlustes?
Die Verbesserung der so genannten Lebensqualität durch einen
Gewichtsverlust bei fettleibigen Patienten ist schwer zu messen.
Viele Menschen fühlen sich besser, sie haben mehr Energie. Einige
Patienten stellen eine enorme Aufwertung des Selbstbewusstseins
fest. Es gibt aber definitive Vorteile für die Gesundheit, wenn man
Übergewicht abbaut. Viele Krankheiten sind in der Gruppe der
fettleibigen und übergewichtigen Personen verbreitet. Man hat ein
geringeres Risiko diese Erkrankungen zu bekommen, wenn man
Übergewicht abbaut.
Diese Krankheiten sind beispielsweise: Diabetes mellitus,
Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzprobleme, bestimmte Krebsarten,
Gelenkverschleiß (Rücken und Beine), Gallensteine,
Menstruationsprobleme, Urininkontinenz, Atemwegsprobleme,
Schwangerschaftskomplikationen und Depressionen.
Bemerkenswert ist, dass viele dieser gesundheitlichen Vorteile
bereits bei Verlust der ersten 5 - 10 % des Übergewichts entstehen.
Das sind oft ca. 5 - 10 kg. Wenn Sie fettleibig sind können sie im
Durchschnitt bei einer Gewichtsreduktion von 10% folgende Vorteile
erkennen:
-
Das Risiko einer der o. g. mit dem Übergewicht verbundenen
Krankheiten zu entwickeln sinkt, so z. B. das Diabetes Risiko.
-
Wenn Sie bereits hohen Blutdruck, Gelenkverschleiß oder Diabetes
haben, können sich diese Erkrankungen bessern. Wenn Sie
Medikamente für diese Erkrankungen einnehmen, können Sie unter
Umständen eine Dosisreduktion erwirken.
-
Die Chance in jüngerem Alter zu sterben sinkt um ca. 20%. Dieses
ist hauptsächlich begründet durch die Verringerung des Risikos
an Herzerkrankungen, Schlaganfall, Diabetes oder an mit
Fettleibigkeit in Verbindung stehenden Tumoren zu sterben.
Was führt zu Übergewicht und Fettleibigkeit?
In jeder Hinsicht klingen die Gründe einfach. Man nimmt an Gewicht
zu, wenn die Menge an Energie, die mit der Nahrung aufgenommen wird
größer ist als die Menge an Energie, die der Körper verbraucht.
Energie die mit der Nahrung aufgenommen und nicht verbraucht wird,
wird in Fett umgewandelt und im Körper gespeichert.
Ein weit verbreiterter Irrglaube bei Übergewichtigen oder
Fettleibigen ist der Gedanke einen geringeren Stoffwechsel zu haben.
Die Stoffwechselrate oder Metabolismus ist die Menge an Energie die
man benötigt um die Körperfunktionen am Laufen zu halten. Tatsache
ist, wenn man übergewichtig oder fettleibig ist, hat man eine
normale oder sogar gesteigerte Stoffwechselrate (weil man durch das
Tragen des Übergewichts mehr Energie benötigt).
Der Grund, warum Nahrungsaufnahme im Ungleichgewicht mit
Energieverbrauch zu einer Gewichtszunahme führt zeigen die folgenden
Punkte:
-
Aufnahme von Essen und Trinken
Die meisten Menschen bei uns leben in Regionen, wo Essen zu jeder
Tages- und Nachtzeit verfügbar ist. Vieles was wir essen ist sehr
energiereich (fettiges oder kohlenhydratreiches Essen). Obwohl unser
Körper uns das Gefühl von Völle nach ausreichendem Essen gibt
(Sättigung) können wir dieses Gefühl einfach ignorieren und weiter
Sachen zu uns nehmen die schmecken. In Kürze: Viele Leute essen mehr
als ihr Körper braucht. Außerdem: z.B. Alkohol enthält viele
Kalorien (schwere Trinker sind oft übergewichtig).
-
Aktivität und Training
Wenige Menschen haben eine energetisch anstrengende Arbeit. Die
Möglichkeiten von arbeitssparenden Geräten und Hilfen in den meisten
Haushalten sowie der übermäßige Gebrauch des Autos führen dazu, dass
die meisten Menschen immer weniger Energie verbrauchen als die
frühere Generation. Z. B. schaut die Durchschnittsperson in England
ca. 26 Stunden Fernsehen die Woche (das Couch-potato-Syndrom). Der
mangelhafte Trainingszustand bei vielen Menschen ist als einer der
Hauptgründe für den Anstieg der Fettleibigkeit in den vergangenen
Jahren anzusehen.
-
Vererbung
Übergewichtig zu werden ist wahrscheinlich, wenn einer oder beide
Elternteile selbst fettleibig sind. Das ist zu einem bedingt durch
das Erlernen schlechter Essgewohnheiten der übergewichtigen Eltern.
Nichts desto trotz haben manche Menschen die vererbte Tendenz und
damit eine Neigung zum "Überessen". So gesehen ist für manche
Menschen ein Teil der Problematik genetisch bedingt.
Man hat nicht komplett verstanden, wie dieser genetische Faktor
wirkt. Es scheint etwas mit der Appetitkontrolle zu tun zu haben.
Wenn wir essen, werden bestimmte Hormone und Übertragungsstoffe
ausgeschüttet, die Nachrichten an bestimmte Areale im Gehirn
versenden. Dort wird die Information verarbeitet, dass wir
ausreichend gegessen haben und das Essen einstellen. Bei manchen
Menschen ist diese Appetitkontrolle und das Sättigungsgefühl
wahrscheinlich fehlerhaft.
Wenn man die Tendenz zum Übergewicht vererbt bekommen hat, so heißt
das nicht zwangsläufig, dass man übergewichtig oder fettleibig wird.
Man kann über das Ausmaß seines Appetits viel lernen, Wege erlernen
dem Appetit zu widerstehen, sich selbst beim Essen reglementieren
und regelmäßig körperlich trainieren. Wie auch immer, man muss in
diesem Falle wahrscheinlich mehr kämpfen als die meisten anderen
Menschen um Gewichtszunahmen zu vermeiden.
-
Medizinische Probleme
Weniger als 1 von 100 fettleibigen Menschen hat einen "medizinischen
Grund" für die Fettleibigkeit. Krankheiten sowie der Morbus Cushing
oder eine Schilddrüsenunterfunktion sind seltene Gründe für eine
Gewichtszunahme. Einige Medikamente wie z. B. Steroide und einige
Antidepressiva können zu Gewichtszunahmen führen. Wenn man das
Rauchen aufgibt, kann das ebenso den Appetit steigern.
Wie kann ich Gewicht verlieren?
Hier sind einige Prinzipien zum Thema Gewichtsverlust:
-
Motivation ist entscheidend
Kein Plan zum Gewichtsverlust wird funktionieren, wenn man nicht den
ernsthaften Wunsch hat Gewicht zu verlieren. Sie werden sich nicht
so fühlen, als ob Übergewicht und Fettleibigkeit ein Problem für Sie
ist. Dadurch hat man eine geringere Motivation oder einen geringeren
Wunsch Gewicht zu verlieren. Das ist auch in Ordnung, nur sollten
Sie verstehen, dass Übergewicht ein schweres Gesundheitsrisiko ist.
-
Die aktuelle Nahrungsaufnahme
Es ist sehr hilfreich genau zu wissen, was und wie viel man isst.
Eine Schätzung ist oft ungenau, so dass ein detailliertes Tagebuch
über jene Menge an Essen und Trinken über eine durchschnittliche
Woche zu sich nimmt sehr hilfreich ist. Diese Aufzeichnung kann man
dann mit einem Diätassistenten besprechen. Die Anzahl von Kalorien,
die man in einer Woche zu sich nimmt kann so berechnet werden. Eine
einfache Tatsache ist: Um Gewicht zu verlieren müssen Sie weniger
essen als im Moment.
-
Essen Sie eine gesunde balancierte Diät
Kurz gesagt eine gesunde unbedenkliche Diät bedeutet:
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Mindestens 5 Portionen an Früchten und Gemüse am Tag.
-
Der Hauptanteil der meisten Mahlzeiten sollte eine auf Stärke
basierende Nahrung sein (wie z. B. Cerealien, Vollkornbrot,
Kartoffeln, Reis oder Nudeln) plus Früchte und Gemüse.
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Wenig fettiges Essen wie z. B. fettiges Fleisch, Käse,
Vollmilch, frittierte Nahrung, Butter u.s.w. Nutzen Sie
fettreduzierte Produkte, einfach oder mehrfach ungesättigte
Fettsäuren.
-
Essen Sie 2 - 3 Portionen Fisch pro Woche, mindestens einer
davon sollte "ölig" sein (wie z. B. Hering, Makrele, Sardinen,
Lachs oder frischen Thunfisch).
-
Wenn Sie Fleisch essen ist es das beste Sie nehmen mageres
Fleisch oder Geflügel wie z. B. Hühnchen. Wenn Sie frittieren
nehmen Sie hierzu ein Öl wie z. B. Sonnenblumenöl oder Olivenöl.
-
Kein extra Salz zufügen.
Es ist das beste, 3 „gesunde“ Mahlzeiten pro Tag zu sich zu nehmen,
inklusive Frühstück. Essen Sie jede Mahlzeit langsam. Lassen Sie
keine Mahlzeit aus. Das Auslassen von Mahlzeiten wird Sie nur noch
hungriger machen, wird dafür sorgen, dass Sie mehr an das Essen
denken und unter Umständen dazu führen, dass sie am Abend zu viel
essen. Essen Sie zwischen den Mahlzeiten keine Snacks. Reduzieren
Sie Alkohol, wenn sie davon zu viel trinken.
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Training
Wenn Sie ihre physikalischen Aktivitäten steigern, wird es Ihnen
helfen Gewicht zu verlieren. Das bedeutet nicht, dass Sie in einem
Fitnesscenter 5 Tage die Woche trainieren (wenn es aber möglich ist,
wäre es gut). Für die meisten Leute bedeutet das extra Laufen,
Tanzen, Schwimmen, Gartenarbeit oder alle anderen Dinge, die Ihren
Aktivitätszustand steigern können.
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Seien Sie realistisch
Einige Leute würden gerne ihr Gewicht auf ein "perfektes Gewicht"
reduzieren. Wenn dieses Ziel sehr weit unten ist, werden Sie sich
rasch über den geringen Fortschritt ärgern und aufgeben. Wie bereits
oben gesagt, liegt der gesundheitliche Vorteil meist beim Verlust
der ersten 5 - 10% ihres Gewichtes (ca. 5 - 10 kg). Für 3 - 4 Monate
Diätleben ist das was die meisten Menschen verkraften können.
Natürlich ist es nach dieser Zeit sehr schwierig motiviert zu
bleiben. Der Verlust von 5 kg Körpergewicht ist gut, 10 kg
Körpergewicht zu verlieren ist exzellent!
-
Verlieren Sie Gewicht schrittweise
Es ist das beste, Gewicht nicht zu schnell zu verlieren. Wenn Sie
mehr als 1 kg pro Woche an Gewicht verlieren, verlieren Sie in der
Regel schneller Muskelmasse als Fettmasse. Deswegen ist es das beste
im Durchschnitt ca. 0,5 - 1,0 kg pro Woche zu verlieren. Sie müssen
dazu ca. 500 - 1000 Kalorien weniger essen als Sie im Moment tun.
Wenn Sie dies für 3 Monate schaffen, können Sie 6-12 kg an
Körpergewicht verlieren. Aber seien Sie nicht enttäuscht bei kleinen
Gewichtssteigerungen oder wenn das Gewicht für einige Tage nicht
weiter nach unten geht. Schauen Sie sich den Trend des
Gewichtsverlustes über einige Monate an. Das hält die Motivation.
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Depressionen oder andere mentale Gesundheitsprobleme
Diese Dinge können Sie dazu verführen, für ein Wohlbefinden zu
essen. Natürlich führt dies wieder zur Gewichtszunahme, welche die
Depression nur verstärkt, usw., usw. Stellen Sie sich mit diesem
Problem bei ihrem Arzt vor. Eine Behandlung von Depressionen oder
anderen mentalen Problemen ist möglich und hilft.
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Weitere wichtige Punkte
Das erste Kilogramm zu verlieren ist am leichtesten, weil Sie
Körpermasse genauso schnell verlieren wie das Fett. Es ist wichtig
zu wissen, dass der initiale Gewichtsverlust zwar sehr schnell, dann
aber der weitere Gewichtsverlust ein wenig langsamer vonstatten
geht. Dies hilft Enttäuschungen zu vermeiden. Regelmäßiges Wiegen,
Ratschläge und Aufmunterungen bei z.B. einem Diätassistenten sind
oft hilfreich.
Spezielle Diäten, die z.B. in der Werbung angepriesen werden, sind
gewöhnlich nicht hilfreich. Nach dem Gewichtsverlust kommen meist
die alten Essgewohnheiten wieder, so dass das Gewicht sehr oft
schnell zurückkommt. Es ist nicht eine Spezialdiät die zum
Gewichtsverlust benötigt wird, sondern der Wechsel zu einer normalen
gesundheitlich balancierten Diät.
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Medikamentöse Therapie
Medikamente, die den Gewichtsverlust unterstützen, sind in machen
Fällen eine Möglichkeit. Sie können helfen, sind aber keine
Wunderdrogen und man muss trotz allem weniger essen. Einige Ärzte
werden nur Medikamente verschreiben, wenn der Pat. bereits Gewicht
abgenommen hat, und es für ihn sehr schwierig ist mehr an Gewicht zu
verlieren.
Beratung ist manchmal hilfreich, ist aber u. U. nicht n allen
Gebieten verfügbar. Diese Beratung kann im 1:1 Gespräch stattfinden
oder in einer Gruppensitzung. Die dort angesprochenen Themen sollten
einschließen:
-
Wie man sie Mahlzeiten heraussucht, die einen geringeren Gehalt
an Fett und Kalorien haben.
-
Wie man Verlockungen erkennt und ihnen widersteht, die einen zum
Essen verführen können, wenn man nicht hungrig ist (z.B.
Wohlgerüche aus der Küche).
-
Tipps wie man die Anzahl und Größe von den Mahlzeiten reduzieren
kann.
-
Wie man langsamer essen kann.
-
Wie man Essen von anderen Aktivitäten trennen kann, z. B. essen
vor dem Fernseher.
Der chirurgische Eingriff ist eine weitere Möglichkeit, wenn man
sehr fettleibig ist. Die Resultate sind gewöhnlich sehr gut, aber
die Chirurgie ist nicht ohne Risiko.
siehe auch
Gastric
Banding
Viele Menschen können Gewicht verlieren, aber nach dem Ende einer
"Diät" kommt ihr Gewicht zurück. Den Gewichtsverlust zu halten
bedeutet auch einen dauerhaften Wechsel im Bereich von
Lebensgewohnheiten und Lebensstil durchzuführen. Für gewöhnlich
bedeutet das:
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Das Beibehalten einer "gesunden Diät".
-
Das Erlernen neuer Rezepte.
-
Wenn möglich regelmäßiges Training.
Wenn möglich ein Wechsel der Lebensgewohnheiten für den gesamten
Haushalt. Es ist sehr schwer für ein Mitglied eines Haushaltes
unterschiedlich einzukaufen und Essen zuzubereiten. Es ist das
beste, wenn der gesamte Haushalt sich an eine "gesunden Diät" hält.
Das bedeutet nicht weniger Genuss beim Essen. Aber es wird
sicherlich eine Weile brauchen, Genuss und Freude an anderen
Mahlzeiten und Kochrezepten zu haben.
Weitere Informationen zu Übergewicht finden Sie hier
