Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie

Über uns | Anästhesie 

Qualitätsbericht
der Interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft
„Qualitätssicherung in der Intensivmedizin“
der
DIVI
   

Zentrale Abteilung für Anästhesie und Perioperative Medizin
 

Anästhesie

Die Zentrale Abteilung für Anästhesie und Perioperative Medizin (Stellenplan 1-4-14) der Asklepios Klinik Langen (381 Planbetten, 15.000 stationäre Patienten p. a.) erbringt pro Jahr 7000 Anästhesie-Leistungen in den Fachrichtungen Augenheilkunde, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, Orthopädie, Neurochirurgie, Plastische Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie. Zusätzlich wird in der Asklepios Klinik Langen das Herzkatheterlabor, der Schockraum sowie CT und Endoskopie anästhesiologisch versorgt.

Die technische Ausstattung der 5 Operationssäle befindet sich auf dem modernsten Stand, es wird sowohl online die Herzüberwachung einschließlich ST-Segmentanalyse (zur Erkennung von Minderdurchblutungen des Herzens) als auch die invasive Kreislaufüberwachung (Messung des arteriellen Blutdruckes und des zentralvenösen Druckes einschließlich des pulmonalarteriellen Druckes und des Heerzzeitvolumens) routinemässig durchgeführt.

Der Aufwachraum der Asklepios Klinik Langen umfasst 6 voll ausgerüstete Plätze (1 Beatmungsplatz), welche von den Schwestern und Pflegern der Abteilung selbständig betreut werden.

Es kommen alle modernen Anästhesieverfahren einschließlich rückenmarksnahe Leitungsverfahren (Spinalanästhesie, Periduralanästhesie) als auch periphere Nerven-/ Leitungsblockaden (Plexusanästhesien, Ischiadikusblockaden, Femoralisblockaden) mit und ohne Katheter zum Einsatz (s. Tabelle 1).

Tabelle 1. Entwicklung der Anästhesie-Leistungen Anästhesieleistungen 2005 - 2007

 

2005

2006

2007

Gesamtzahl

6213

6518

6694

ASA 3+4

760

829

660

Intraoperative invasive Blutdruckmessung

324

307

563

Intraoperative Messung des ZVD

293

253

313

Zentrale Venenkatheter

409

306

313

Spinalanästhesien

313

289

310

Lumbale Periduralanästhesien

48

40

66

Thorakale Periduralanästhesien

194

184

211

Geburtshilfliche Periduralanästhesien

151

185

214

Femoralis-Blockaden

260

231

217

Femoralis+Vordere Ischiadikusblockaden

130

115

139

Axilläre Plexusanästhesie

47

53

70

Vertikal infraklavikuläre Plexusanästhesie

115

39

16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Des Weiteren erfolgt der routinemässige Einsatz von blutsparenden Maßnahmen (Eigenblutentnahme bei ausgewählten Indikationen nach Rücksprache mit den operativen Disziplinen durch die Blutspendezentrale in Frankfurt/Main, intraoperativer Einsatz des Cell-Savers einschließlich postoperativer Aufbereitung von Dainageblut). Die Durchführung der prä- intra- und postoperativen Videobronchoskopie unter Einschluß der seitendifferenten Beatmung ist ebenfalls Standard. Bei ausgewählten Patienten (dilatative Kardiomyopathie, KHK, Vitium cordis) erfolgt im Rahmen der perioperativen Therapie vor Einleitung der Anästhesie die Einschwemmung eines Rechtsherz- oder Lungenwasserkatheters (PICCO-Technik).

Ein weiterer Schwerpunkt der Anästhesie liegt im postoperativen Bereich in der Durchführung einer suffizienten Schmerztherapie, u.a. mit den oben erwähnten Schmerzkathetern. Darüber hinaus wird regelmäßig die so genannte patientenkontrollierte Analgesie (der Patient kann sich via computergesteuerter Motorspritze Schmerzmittel spritzen, soviel wie er benötigt) angewendet. Mindestens zweimal täglich erfolgt die Schmerzvisite einschl. Dokumentation durch den anästhesiologischen Bereitschaftsdienst / den Ambulanzarzt der Anästhesie, so dass eine engmaschige Überwachung auch der Effizienz der schmerztherapeutischen Maßnahmen gewährleistet ist.

 

 

Intensivmedizin:
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Abteilung liegt in der Versorgung der interdisziplinären Intensivstation der Asklepios-Klinik Langen mit 14 Betten (11 Beatmungsplätze), welche sowohl organisatorisch als auch medizinisch-fachlich von der Abteilung betrieben wird. Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit der benachbarten Klinik für Neurochirurgie der Städtischen Kliniken Offenbach mit regelmäßiger Versorgung polytraumatisierter und schädel-/hirnverletzter Patienten sowie der Klinik für Gefäßchirurgie der Universitätsklinik Frankfurt am Main im Rahmen der postoperativen intensivmedizinischen Behandlung. Tabelle 2 zeigt dien Leistungsentwicklung in der Intensivmedizin.

Tabelle 2: Entwicklung der intensivmedizinischen Leistungen 2005 - 2007

 

2005

2006

2007

Gesamtzahl

1107

997

910

Pflegetage (VWD)

4350 (3,93)

4352 (4,37)

4341 (4,77)

Beatmung (Tage/Patienten)

2060/276

2485/284

2474/344

Beatmungsanteil

47%

57%

57%

Bronchoskopien

384

328

294

Tracheotomien

93

102

102

Schrittmacher

11

15

15

IABP

39

41

56

PA-Katheter

45

53

57

CVVHDF (Tage/Patienten)

516/49

545/71

41/16

Hämodialyse (Anzahl)

0

154

979



Die Station wird ärztlicherseits durch 7 Kolleginnen und Kollegen im Schichtdienst sowie einer Oberärztin / einem Oberarzt der Anästhesie versorgt, der pflegerische Stellenplan beträgt 26,5 VK.

Als weitere Aufgabe obliegt der/dem jeweiligen Oberärztin/Oberarzt der Intensivstation der Asklepios Klinik Langen die Durchführung der kardiopulmonalen Wiederbelebung auf sämtlichen Normalstation in Kooperation mit den Kollegen der Inneren Abteilung. Die Station ist sowohl für die Durchführung von kontinuierlichen Nierenersatzverfahren (Hämodiafiltration) als auch mit einer eigenen mobilen Dialyse-Einheit mit Umkehrosmose und 3 Dialysegeräten ausgestattet. Die Anwendung der geeigneten Verfahren erfolgt durch die Ärztinnen und Ärzte der Station in Eigenverantwortung unter Supervision der/des zuständigen Oberärztin/Oberarztes. Speziell die Erfahrungen mit der mobilen Dilyse-Einheit wurden im Jahr 2008 in der Zeitschrift „Der Anaesthesist“ publiziert. Darüberhinaus ist die Station in Kooperation mit der Firma Arrow® Referenzzentrum für die Anwendung von intraaortalen Herzunterstützungs-Systemen (IABP) und hält hierfür 3 Konsolen vor. Die in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzte werden 1/Monat durch den Chefarzt und die Oberärzte in Form von Fallvorstellungen und „Journal Clubs“ unterrichtet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Promotion durch den Chefarzt.

Als Besonderheit nimmt die Intensivstation seit 2002 mit 36 weiteren Kliniken an einem jährlichen freiwilligen Ergebnis-Vergleich teil, welcher von der interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft „Qualitätssicherung in der Intensivmedizin“ der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensivmedizin im Rahmen eines bundesweiten Modellprojektes durchgeführt wird, teil. Als weitere Besonderheit hat die Station in den Jahren 2006 und 2007 an der Sepsis-Interventionsstudie (ISEP) des nationalen Referenz-zentrums für Hygiene zur Senkung der Katheter-assoziierten Sepsis mit Erfolg teilgenommen.

 

 

Notfallmedizin:
Die Abteilung stellt zusammen mit der Abteilung für Innere Medizin (Schwerpunkt Kardiologie PD Dr. Olbrich) tagsüber bis 19 Uhr die notärztliche Versorgung am Standort Asklepios-Klinik Langen sicher. Hierbei werden pro Jahr. ca. 1.200 Einsätze im Tagdienst gefahren.

Darüber hinaus erfolgt in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz sowie der Johanniter-Unfallhilfe und verschiedenen, im Rhein-Main-Gebiet tätigen Rettungsorganisationen inkl. diverser Feuerwehren die Aus- und Weiterbildung von Rettungsassistenten und Rettungssanitätern (pro Jahr ca. 60). In Kooperation mit dem ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Kreises Offenbach (Dr. F. Naujoks) erfolgt die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der auf dem Notarzteinsatzfahrzeug tätigen Notärztinnen und Notärzte.

 

Schmerztherapie

Die Abteilung ist im Rahmen der stationären Behandlung aller Patienten an beiden Standorten für die postoperative Schmerztherapie zuständig (s.o.). Darüber hinaus erfolgt ebenfalls bei stationären Patienten die Durchführung kontinuierlicher Schmerztherapien im Rahmen von multimodalen Konzepten bei Patienten mit Malignomen, z.B. mit Katheter-Periduralanästhesien o. ä. Auch die Langzeiteinstellung mit oralen Opiaten wird durch die Abteilung durchgeführt. Des weiteren existiert seit dem Jahr 2005 im Rahmen einer Kooperation mit Frau Dr. C. Schapitz, einer niedergelassenen Kollegin für Anästhesie, eine regelmäßig stattfindende Schmerzkonferenz, auch für Problempatienten der niedergelassenen Kollegen.

 

 

Weiterbildungsermächtigungen

Der Chefarzt der Abteilung ist für insgesamt 4 Jahre zur Weiterbildung im Fachgebiet Anästhesiologie ermächtigt, darin eingeschlossen ist ein Jahr Weiterbildung in der allgemeinen anästhesiologischen Intensivmedizin. Zusätzlich zu diesen 4 Jahren ist der Chefarzt zur Weiterbildung in der speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin für 1 Jahr ermächtigt, so dass die fakultative Weiterbildung in der speziellen Anästhesiologischen Intensivmedizin in vollem Umfang an der Asklepios Klinik Langen erworben werden kann. Es besteht darüber hinaus eine Kooperation zum Austausch von Weiterbildungsassistenten mit dem Markus-Krankenhaus in Frankfurt/M. (Chefarzt Prof. Dr. M. Sold), dem Asklepio Paulinen Hospital in Wiesbaden sowie mit der Universitätsklinik Frankfurt am Main, die den Kolleginnen und Kollegen nach Absolvieren der entsprechenden Rotation den Abschluss der Facharztweiterbildung ohne einen weiteren Wechsel ermöglicht.

Weiterbildungscurriculum:
Stand:  01.06.2008

Grundsatz: Die anästhesiologische Weiterbildung an der Asklepios Klinik Langen richtet sich nach den Vorkenntnissen der Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung.

I.Anästhesiologie:

Die Weiterbildung zum Arzt/Ärztin für Anästhesiologie dauert 5 Jahre, davon 12 Monate Intensivmedizin (gemäß Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Hessen vom 02.07.2005).

1.Berufsanfängerinnen/-anfänger:

a)Kolleginnen und Kollegen, die ihre Weiterbildung an der Asklepios Klinik Langen im Gebiet Anästhesiologie beginnen, werden in derRegel zunächst für 12 Monate im operativen Bereich eingesetzt undnehmen nach Prüfung ihrer Eignung nach frühestens 6 Monaten am Bereitschaftsdienst teil.

b)Die Versetzung auf die interdisziplinäre Intensivstation und damit der Einstieg in den regulären und verbindlichen Rotationsplan OP/ Intensivstation erfolgt nach Ablauf von 12 Monaten und beginnt mit einem ersten 6-monatigen Block im Schichtdienst der Intensivstation. Diesem wird eine einwöchige Einarbeitungsphase in Früh- und Spät-dienst vorangeschaltet.

c)Danach erfolgt der wechselnde Einsatz im OP und auf der Intensiv-station in der Regel in Blöcken von 2 - 3 Monaten. Der hierfür erstellte Rotationsplan erfasst einen prospektiven Zeitraum von 3 Jahren und sieht aktuell entsprechend der Personalkonstellation einen Einsatz von  50 % im OP und 50 % auf der Intensivstation im Jahresdurchschnitt vor.

e)Im 3.- bzw. 4. Weiterbildungsjahr wird eine insgesamt 1-jährige Rotation an einer der Kooperationskliniken im Rahmen der Gebietsweiterbildung als Austauschassistentin/-assistent durchgeführt.

f)Ab dem 5. Weiterbildungsjahr erfolgt die Freistellung für 1 Monat zur Hospitation an der Universitätsklinik Frankfurt/Main im Bereich der Kardio- und Neuroanästhesie.

2.Kolleginnen und Kollegen mit Vorerfahrung:

a)Diese  Kolleginnen und Kollegen werden in Abhängigkeit von ihren Vorkenntnissen zunächst für mind. 3-6 Monate im operativen Bereich eingesetzt. Die Teilnahme am Bereitschaftsdienst erfolgt entsprechend nach 1 bis max. 3 Monaten.

b)Danach wird die Kollegin/der Kollege auf die interdisziplinäre Intensivstation versetzt. Dieser Einstieg in den regulären und verbindlichen Rotationsplan OP/Intensivstation beginnt mit einem 6-monatigen Block im Schichtdienst der Intensivstation. Diesem wird eine einwöchige Einarbeitungsphase im Früh- und Spätdienst vorangeschaltet.

Kolleginnen und Kollegen, die bereits die anästhesiologische Weiterbildung abgeschlossen haben, können diesen Block auf eigenen Wunsch auf 12 Monate ausdehnen.

c)Danach erfolgt der wechselnde Einsatz im OP und auf der Intensivstation in der Regel in Blöcken von 2 - 3 Monaten. Der hierfür erstellte Rotationsplan erfasst einen prospektiven Zeitraum von 3 Jahren und sieht aktuell entsprechend der Personalkonstellation einen Einsatz von 50 % im OP und 50 % auf der Intensivstation im Jahresdurchschnitt vor.

II.Intensivmedizin:

Der Einsatz in der Intensivmedizin erfolgt wie oben dargestellt. Kolleginnen und Kollegen, die bereits als Gebietsärzte an der Asklepios Klinik Langen im Bereich der Abteilung Anästhesie und Perioperative Medizin beginnen, können auch unter Umgehung einer Rotation in den operativen Bereich direkt für 6 bis 12 Monate auf der Intensivstation zur Erlangung der intensiv-medizinischen Zusatzweiterbildung eingesetzt werden.

III.Notarzttätigkeit:

Die Teilnahme am notärztlichen Bereitschaftsdienst ist Dienstpflicht. Für diejenigen Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung ohne Fachkundenachweis Rettungsdienst wird die Möglichkeit angeboten, diesen an der Asklepios Klinik Langen zu erwerben. Hierzu wird nach Ableistung des notwendigen klinischen Jahres ein entsprechender Fortbildungskurs, wie er in den Richt-linien des hessischen Rettungsdienstgesetzes vorgeschrieben ist, durch das Haus finanziert. Danach erfolgt die begleitende Teilnahme am Notarztdienst unter Aufsicht eines erfahrenen Notarztes zur Erfüllung der 50 vorgeschriebenen Einsätze. Nach Erlangung des Fachkundenachweises Rettungsdienst nehmen die Kolleginnen und Kollegen am Notarztdienst (7 Uhr bis 19 Uhr) teil.

IV.Weiterbildungsgespräche:

a)Es wird mit jeder Kollegin/jedem Kollegen in Weiterbildung ein jährliches Gespräch gemäß § 8 der Weiterbildungsordnung vom 02.07.2005 geführt und dokumentiert. Die Kolleginnen und Kollegen bekommen bei Dienstantritt ein Weiterbildungsheft ausgehändigt, in dem dieses Gespräch dokumentiert und vom Durchführenden abgezeichnet wird.

b)Darüber hinaus werden für die im Rahmen der Weiterbildungskooperation mit der Asklepios Paulinenklinik Wiesbaden und dem Markuskrankenhaus Frankfurt am Main durchgeführten Rotationen Zeugnisse der dortigen Chefärztlichen Kollegen ausgestellt.

V.Lerninhalte der Weiterbildungsabschnitte:

WB-Abschnitt

Lerninhalte der Weiterbildungsabschnitte und -gespräche

Klinischer Einsatz

1. WB-Jahr

Grundlagen der anästhesie-relevanten Pharmakologie

·Hypnotika/Anästhetika

  • i.v.-Anästhetika

  • Inhalationsanästhetika

  • Analgetika

  • Muskelrelaxantien

·Herz-Kreislaufwirksame Pharmaka

  • Katecholamine

  • Vasodilatantien

  • Antiarrhythmika

·Lokalanästhetika

·Volumenersatzlösungen; perioperativer Einsatz

·Antibiotika

Wechselwirkungen von Arzneimitteln, Arzneimittelmissbrauch

Grundlagen der anästhesie-relevanten (Patho-)Physiologie

·Herz-Kreislauf, Atmung und Lunge

·Sauerstofftransport, Gewebeoxygenierung

·Blutgerinnung

·Säure-Basen-Haushalt, Endokrines System

·Schmerzempfindung, -leitung und -verarbeitung

Grundlagen des perioperativen Patienten-Monitorings

Prämedikationsvisite

·Rechtliche und medizinische Grundlagen

·Ärztliche Gesprächsführung

·Aufklärung des Patienten

·Beratung von Angehörigen

·Vorbereitung des Patienten

·Pharmakologische Prämedikation

Grundlagen der maschinellen Beatmung

Notfallmedizin (advanced cardiac life support - ACLS)

Grundlagen der allgemeinen perioperativen Schmerztherapie

Anästhesie-relevante Hygienemaßnahmen

Ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelns

Psychosomatische Grundlagen

Abdominal-, Unfallchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Intensivstation, Akutschmerzdienst, Schockraumversorgung mit Oberarztbeteiligung

 

WB-Abschnitt

Lerninhalte der Weiterbildungsabschnitte und -gespräche

Klinischer Einsatz

2. WB-Jahr

Planung und Durchführung einer Allgemein-Anästhesie

Planung und Durchführung zentraler und peripherer Leitungsanästhesien

Beurteilung perioperativer Risiken

·Kardio-pulmonaler Risikopatient

·Organinsuffizienzen

·Allergien

·Gerinnungsstörungen

·Endokrinologische Dysfunktion

·Erkrankungen des PNS und ZNS

·Maligne Hyperthermie

·PONV

Indikationsstellung zu weiterführender Diagnostik

Beurteilung und Interpretation weiterführender diagnostischer Maßnahmen

·Laborchemische Untersuchungen

·Rö.-Thorax; EKG

·Lungenfunktion

·MRT und CT Schädel, Thorax, Abdomen

·Ultraschalluntersuchungen

  • ú abdominal

  • ú kardial TTE-TEE

·Herzkatheter

Infusions- und Hämotherapie

Planung und Durchführung Fremdblutsparender Maßnahmen

Anästhesie bei laparoskopischen Eingriffen

Anästhesie bei geriatrischen Patienten

Spezielle Gerätekunde

Grundlagen von Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Psychosoziale, umweltbedingte und interkulturelle Einflüsse auf die Gesundheit

wie oben,

zusätzlich HNO

 

WB-Abschnitt

Lerninhalte der Weiterbildungsabschnitte und -gespräche

Klinischer Einsatz

3. WB-Jahr

Anästhesie bei großen abdominalchirurgischen Eingriffen

Polytrauma-Mangement

Anästhesie bei HNO- Eingriffen

Spezielles Atemwegsmanagement - schwierige Intubation (fiberoptische Intubation)

Anästhesie in der Orthopädie / Traumatologie (spezielle Konzepte)

Kinderanästhesie (spezielle Konzepte)

Anästhesie in der Gynäkologie und geburtshilfliche Anästhesie (spezielle Konzepte)

wie oben,

zusätzlich Schockraum,

in-house Notfallversorgung

 

WB-Abschnitt

Lerninhalte der Weiterbildungsabschnitte und -gespräche

Klinischer Einsatz

4. WB-Jahr

Anästhesie in der Herzchirurgie

Anästhesie in der Thoraxchirurgie

Anästhesie bei großen gefäß-      Goetheuniversität

chirurgischen Eingriffen  Frankfurt/Main

Anästhesie in der Neurochirurgie

Anästhesie bei ambulanten Eingriffen

Spezielles perioperatives Patientenmonitoring

Pulmonalarterienkatheter, Picco, TEE

Perioperative Komplikationen

Ärztliche Begutachtung

Gesundheitsökonomische Auswirkungen ärztlichen Handelns

Intensivmedizin (spezielle Konzepte)

Spezielle Gerätekunde

·Single-pass-batch Hämodialyse

·Beatmungsgeräte

·Hämodiafiltration

·Neuphysiologisches Monitoring

Analgosedierung

Herzchirurgie, Thorax- und große Gefäßchirurgie

 

WB-Abschnitt

Lerninhalte der Weiterbildungsabschnitte und -gespräche

Klinischer Einsatz

5. WB-Jahr

Volumentherapie, enterale und parentereale Ernährung

Differenzierte Beatmung

Organersatzverfahren (ECMO)

Organunterstützungsverfahren (IABP, cardiac assist, NOVALUNG)

Postaggressionsstoffwechsel

SIRS, Sepsis

ALI, ARDS

Schock

SHT, Hirndruck-Prophylaxe und -therapie

Präeklampsie, Eklampsie, HELLP-Syndrom

Apparative Diagnostik mittels Sonografie

(Transthorakale/Transösophageale Echokardiografie, Abdomen, Thorax Sonografie)

Röntgendiagnostik in der Intensivmedizin

Multiorganversagen (MOV)

Critical Illness - Polyneuropathie

Nosokomiale Infektionen

Spezielle Antibiotikatherapie

Therapie der postoperativen Darmatonie, Streßulkusprophylaxe

Thoraxdrainage

Bronchoskopie

Tracheotomie (dilatativ)

Hirntoddiagnostik, Vorbereitung zur Organtransplantation

Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten

Indikationsstellung, sachgerechte Probengewinnung und -behandlung für Laboruntersuchungen und Einordnung der Ergebnisse in das Krankheitsbild

Intensivmedizinische Scoring Systeme

 

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